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Dreck essen

Wir wissen es alle: ein Waldspaziergang, leichte Gartenarbeit, draussen in der Natur sein … all das tut gut und macht zufrieden. Die Geräusche, Gerüche und das Grün sind wichtig … UND auch ein kleiner Organismus: Das Bakterium Mycobacterium vaccae. Es regt die Produktion von Serotonin und Noradrenalin an und wirkt so als Antidepressiva. Dieses Bakterium ist in humusreicher Erde zu finden, und auch in der Luft (Zürcher 2016).

Also: ab in den Wald oder Garten Dreck essen!


Quelle:
Zürcher, E. (2016). Die Bäume und das Unsichtbare: erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung: AT Verlag

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Veränderungen annehmen

Glücklich werden ist ja ganz einfach, wenn man das Flussdiagramm hier befolgt.

Wenn du nicht glücklich bist, dann ändere etwas!
Dazu habe ich kürzlich wieder einmal einen (wie immer) lustigen Podcast der fresh-academy gehört. Er regt an, sich zu beobachten, wie man denn mit Veränderungen und neuen Dingen umgeht.

Lohnenswert!


Hier gehts zum Podcast: https://player.fm/series/nlp-fresh-up/nlp-fresh-up-428-reaktionen-und-strategien-wenn-etwas-neues-kommt

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Müllkippe meines Gehirns

aktualisiert: 13. August 2021

«Ich ertappe mich oft dabei, wie ich in einer Abwärtsspirale in eine wahre Trübsal gerate, wenn ich an meine Art [wir Menschen] und ihre missliche Lage denke … gerade wenn ich an einem neuen Tiefpunkt angelangt bin – landet ein Rotkehlchen an der Futterröhre … schlägt mit den Flügeln, seine rote Brust ein Funken meiner ausgetrockneten Seele, es legt den Kopf schief und sieht mich mit seinen tiefdunklen Augen an, und mehr braucht es nicht: Ich bin lebendig. Wie bei meiner Begegnung mit dem Bären, nur in Miniaturform …
… Das Rotkehlchen erhebt meine Seele, gibt mir auf unerklärliche Weise Auftrieb, macht alles weider gut. Dieser einfache Kontakt mit einem Wildling relativiert den ganzen anderen Unsinn des Lebens. Alles, was mir in meiner kleinen Welt Sorgen macht, landet auf der mentalen Müllkippe meines Gehirns … «

Dieser Text stammt aus dem Buch «Wild leben!» von Nick Baker (2018). Er spricht mir aus dem Herzen und beschreibt wohl auch DEN Grund, weshalb ich mich häufig in den Bergen aufhalte.

Neben dem Kontakt mit «Wildlingen» sind sicher auch domestizierte Tiere oder ein Garten nützlich, um die mentale Müllkippe zu aktivieren. Das Wissen darüber wird in verschiedenen Therapieformen genutzt (z.B. in der tiergestützten Therapie oder in der Gartentherapie).

Und du? Welche Tiere, Dinge, Tätigkeiten helfen dir, die mentale Müllkippe zu nutzen und die kleinen Sorgen zu ent-sorgen?

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Und was machen andere Menschen, um ihren Müll loszuweren?

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Quelle: Baker, N. (2018). Wild leben! : unser Weg zurück zur Natur, Darmstadt : wbg Theiss.

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richtig gut schlafen

aktualisiert: 29. Dezember 2021

Mit sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht verbringen wir etwa einen Drittel unseres Lebens im Schlaf. Es lohnt sich also, darauf zu achten, richtig gut schlafen zu können.

Dazu habe ich im Laufe der Zeit vieleTipps aufgeschnappt. Woher weiss ich nicht mehr … und so fehlen auch die Quellen. Daher: einfach ausprobieren!

1 immer zur gleichen Zeit zu Bett gehen

2 nackt schlafen

3 blaue Bettwäsche wählen

4 das Zimmer ganz verdunkeln

5 Fernseher, Handy und Computer mind. eine halbe Stunde vorher abschalten

6 Arbeitsplatz und Schlafplatz trennen

7 Elektrosmog vermeiden

8 sich im Kopf drehenden Gedanken schriftlich festhalten

9 den Schlaf nicht erzwingen wollen (wenn’s nicht klappt, einfach etwas ermüdendes tun)

10 Kaffee oder Alkohol vor dem Schlafengehen mit etwas anderem ersetzen, z.B. mit einem Beruhigungstee

11 Haustiere aus dem Schlafzimmer verbannen

12 die Schlafzimmertemperatur zwischen 15 und 19 Grad Celsius halten

13 rauchen aufgeben (Nikotin hält wach, wie Koffein auch)

14 ein leichtes Nachtessen geniessen


Quelle: Bild von StockSnap auf Pixabay

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erdrückende To-Do-Liste

aktualisiert: 29. Dezember 2021

Manchmal werden meine To-Do-Listen so lange, dass ich wie gelähmt bin und zum Profi-Aufschieber werde. Zum Glück habe ich einen Podcast von Marc A. Pletzer etc. gehört. Daraus habe ich vier Punkte aufgeschnappt:

 1 Liste schreiben und Prioritäten setzen (dazu müssen natürlich die eigenen Ziele klar sein)

2 gerade im Stress meditieren, um zur Ruhe zu kommen und klar denken zu können

3 grosse Aufgaben in kleine, machbare Aufgaben aufteilen

4 auch an einem vollen Tag noch etwas kleines erledigen, damit ich jeden Tag einen winzig kleinen Schritt in die richtige Richtung mache

Der letzte Punkt ist für mich ein neuer Gedanke, den ich bewusst ausprobieren möchte.


Quellen:

Podcast: https://player.fm/series/nlp-fresh-up-2306673/nlp-fresh-up-440-storende-dinge-und-umstande-ignorieren-oder-verbessern

Bild von StockSnap auf Pixabay

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noch 11’789 Tage

aktualisiert: 13. August 2021

Die Geschichte im Buch «The Big Five for Live» (Strelecky, 2016) erinnert mich stark an die in allen Variationen erzählte Geschichte des Philosophie-Professors mit seinem Mayonnaise-Glas. Beide deuten darauf hin, dass man sich für die wichtigen Dinge im Leben viel Zeit und Raum nehmen darf.

Der Professor arbeitet mit einem eindrücklichen Bild: Das begrenzte Glas.

In «Big Five for Live» ist die Begrenzung die eigene Lebenszeit. Die Lebenserwartung in Tage umgerechnet gibt eine Zahl, die man sich vorstellen kann. Ein 50-jähriger Mann in der Schweiz hat z.B. eine Lebenserwartung von rund 11’789 Tagen.

Auch bei den «Big Five» geht es darum, seine Zeit «richtig» einzusetzen. «Big Five» lehnt sich an die Trophäenjagd an: Wer z.B. in Südafrika Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Rhinozeros gesehen hat, kann mit gutem Gewissen wieder nach Hause reisen.

Und wer seine «Big Five» seines Lebens abgehakt hat, kann mit gutem Gewissen «wieder nach Hause reisen», sprich sterben.

Was sind denn deine Big Five?

Im Unterschied zur Trophäenjagd kann auch ein Zustand oder eine Entwicklung wichtig sein, z.B. körperlich gesund sein / werden / bleiben.

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Quellen:

Strelecky, J. (2016). The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben (17. Auflage). München: dtv.

Lebenserwartung in der Schweiz: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/lebenserwartung.html

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beschreiben und begründen

aktualisiert: 3. Januar 2022

Als ich neulich Beatrix Schilling, der Kursleiterin des CAS «Resilienztraining» (Coachingzentrum Olten), von meinem Kopfkissenbuch-Projekt erzählte, erwähnte sie Forschung, die zeigt, dass ES funktioniert.

Bond et al. (2013) konnten zeigen, dass eine tägliche, zehnminütige Fokussierung auf positive Ereignisse u.a. den persönlichen Stresslevel reduziert und dass das Abschalten von der Arbeit besser funktioniert.

An der dreiwöchigen Studien nahmen 61 Frauen teil, die in verschiedenen Praxen in der Krankenpflege arbeiteten. Immer zu Arbeitsschluss füllten sie ein online-Formular aus und beschrieben drei positive Ereignisse, private oder mit Bezug zur Arbeit. Und sie mussten auch «begründen», warum dieses positive Ereignis passierte.

Ein Beispiel:
positives Ereignis: Mein Mann kaufte mir mein Lieblings-Eis.
Grund: Ich rief ihn heute an und fragte wie seine Sizung verlief.

Das «begründen» müssen gibt der Kopfkissenbuch-Idee einen neuen Dreh. Ich kann mir vorstellen, dass man sich damit seiner Selbstwirksamkeit noch schneller bewusst wird. Vielleicht baue ich das in der Profi-Variante des Kopfkissenbuchs mit ein …

Was hast du heute positives erlebt?

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Und warum sind dir diese positiven Ereignisse passiert?

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Quelle: Bono, J. E., Glomb, T. M., Shen, W., Kim, E., & Koch, A. J. (2013). Building Positive Resources: Effects of Positive Events and Positive Reflection on Work Stress and Health. Academy of Management Journal, 56(6), 1601-1627. doi:10.5465/amj.2011.0272. https://journals.aom.org/doi/abs/10.5465/amj.2011.0272

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glücklich werden – ganz einfach

aktualisiert: 12. Januar 2022

From the back of a truck in downtown Vancouver; eine schöne Erinnerung an meine Zeit(en) in Vancouver und eine schöne Erinnerung an die einfachste Regel der Welt: «change something».

Einfach ausprobieren!

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dankbar sein

aktualisiert: 13. August 2021

Schon einige Zeit trage ich drei Go-Steine mit mir herum. Morgens stecke ich sie in die linke Hosentasche und dann, immer wenn ich etwas sehe, wofür ich dankbar bin, nehme ich einen Stein aus der linken und stecke ihn in die rechte Hosentasche. Abends besinne ich mich jeweils zurück und freue mich nochmals an den drei Dingen.
Von dieser Idee habe ich irgendwo gelesen und es gibt auch Varianten davon. Ebenso soll es Forschung dazu geben, doch eine solche Studie habe ich (noch) nicht gefunden.

Ausprobieren!
Eigentlich gilt es jetzt einfach, dies über längere Zeit auszuprobieren und zu beobachten, was passiert, wenn man sich jeden Abend überlegt, wofür man dankbar ist. Am besten geht das natürlich mit einem Kopfkissenbuch.

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Gamechanger

aktualisiert: 14. August 2021

Im April 2018 schrieb mir ein ehemaliger ETH-Student und Teaching Assistant von seiner neuen, tollen Stelle. Als ich ihm von meinem neuen Kopfkissenbuch-Projekt erzählte, fand ich tagsdarauf folgende Zeilen in meiner Mailbox:

«Ich habe während dem Studium über mehrere Monate ein kleines Dankbarkeits-Heftchen auf meinem Nachttisch gehabt, welches ich jeden Abend vor dem Schlafen gehen mit Sachen ausgefüllt habe, für welche ich dankbar bin. Es war in vielen Hinsichten ein echter Gamechanger für mich. Einerseits trainiert man den Dankbarkeits-Muskel, und man ist definitiv aufmerksamer und achtsamer, vorallem wenn etwas positives tagsüber geschieht. Andererseits schliesst man den Tag mit einem angenehmen und spannenden Task ab, der einem hilft sich besser auf die positiven Aspekte im Leben zu konzentrieren statt (je nach Lebenssituation) den Fokus nur auf die negativen Aspekten zu belassen. Das Positive an dieser Übung war, dass ich jeden Abend etwas zu schreiben hatte, auch wenn der Tag nicht so positiv verlief. Man muss dann natürlich ein bisschen suchen, jedoch findet man wirklich immer etwas positives, und das ist unter anderem auch eine tolle Eigenschaft des Dankbarkeits-Heftchen.»

Auf unkomplizierte Art habe ich hier etwas ganz wertvolles erhalten: ein Zeugnis, dass «organisierte Dankbarkeit» eine nachhaltig positive Wirkung hat … und somit das Kopfkissenbuch genau in die richtige (von mir erwünschte) Richtung geht.

Was in deinem Leben war ein richtiger Gamechanger?


Und was war dein persönlicher Beitrag dazu, dass diese Veränderung möglich wurde?


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auf dem Weg zur Zufriedenheit

Im Januar 2017 begann ich mit diesem Blog, mit Titel «auf dem Weg zur Zufriedenheit».
Damals wollte ich ein (Arbeits-)Buch zum Thema «Zufriedenheit» schreiben und habe fleissig Gedanken niedergeschrieben. Diese sind unterdessen etwas verstaubt und ich hole sie in nächster Zeit wieder aus der Versenkung, um sie aufzupeppen.
So quasi als Nebenprodukt ist daraus das Kopfkissenbuch entstanden.