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Zufriedenheit zum Ausprobieren

beschreiben und begründen

Als ich neulich Beatrix Schilling, der Kursleiterin des CAS «Resilienztraining» (Coachingzentrum Olten), von meinem Kopfkissenbuch-Projekt erzählte, erwähnte sie Forschung, die zeigt, dass ES funktioniert.

Bond et al. (2013) konnten zeigen, dass eine tägliche, 10-minütige Fokussierung auf positive Ereignisse u.a. den persönlichen Stresslevel reduziert und dass das Abschalten von der Arbeit besser funktioniert.

An der dreiwöchigen Studien nahmen 61 Frauen teil, die in verschiedenen Praxen in der Krankenpflege arbeiteten. Immer zu Arbeitsschluss füllten sie ein online-Formular aus und beschrieben drei positive Ereignisse, private oder mit Bezug zur Arbeit. Und sie mussten auch «begründen», warum dieses positive Ereignis passierte.

Ein Beispiel:
positives Ereignis: Mein Mann kaufte mir mein Lieblings-Eis.
Grund: Ich rief ihn heute an und fragte wie seine Sizung verlief.

Das «begründen» müssen gibt der Kopfkissenbuch-Idee einen neuen Dreh. Ich kann mir vorstellen, dass man sich damit seiner Selbstwirksamkeit noch schneller bewusst wird. Vielleicht baue ich das in der Profi-Variante des Kopfkissenbuchs mit ein …

Was hast du heute positives erlebt?

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Und warum sind dir diese positiven Ereignisse passiert?

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Quelle: Bono, J. E., Glomb, T. M., Shen, W., Kim, E., & Koch, A. J. (2013). Building Positive Resources: Effects of Positive Events and Positive Reflection on Work Stress and Health. Academy of Management Journal, 56(6), 1601-1627. doi:10.5465/amj.2011.0272. https://journals.aom.org/doi/abs/10.5465/amj.2011.0272

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Zufriedenheit zum Ausprobieren

glücklich werden – ganz einfach

From the back of a truck in downtown Vancouver; eine schöne Erinnerung an meine Zeit(en) in Vancouver und eine schöne Erinnerung an die einfachste Regel der Welt: «change something».

Einfach ausprobieren!

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offene Fragen Zufriedenheit zum Ausprobieren

dankbar sein

Schon einige Zeit trage ich drei Go-Steine mit mir herum. Morgens stecke ich sie in die linke Hosentasche und dann, immer wenn ich etwas sehe, wofür ich dankbar bin, nehme ich einen Stein aus der linken und stecke ihn in die rechte Hosentasche. Abends besinne ich mich jeweils zurück und freue mich nochmals an den drei Dingen.
Von dieser Idee habe ich irgendwo gelesen und es gibt auch Varianten davon. Ebenso soll es Forschung dazu geben, doch eine solche Studie habe ich (noch) nicht gefunden.

Ausprobieren!
Eigentlich gilt es jetzt einfach, dies über längere Zeit auszuprobieren und zu beobachten, was passiert, wenn man sich jeden Abend überlegt, wofür man dankbar ist. Am besten geht das natürlich mit einem Kopfkissenbuch.

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Zufriedenheit zum Ausprobieren

Gamechanger

Im April 2018 schrieb mir ein ehemaliger ETH-Student und Teaching Assistant von seiner neuen, tollen Stelle. Als ich ihm von meinem neuen Kopfkissenbuch-Projekt erzählte, fand ich tagsdarauf folgende Zeilen in meiner Mailbox:

«Ich habe während dem Studium über mehrere Monate ein kleines Dankbarkeits-Heftchen auf meinem Nachttisch gehabt, welches ich jeden Abend vor dem Schlafen gehen mit Sachen ausgefüllt habe, für welche ich dankbar bin. Es war in vielen Hinsichten ein echter Gamechanger für mich. Einerseits trainiert man den Dankbarkeits-Muskel, und man ist definitiv aufmerksamer und achtsamer, vorallem wenn etwas positives tagsüber geschieht. Andererseits schliesst man den Tag mit einem angenehmen und spannenden Task ab, der einem hilft sich besser auf die positiven Aspekte im Leben zu konzentrieren statt (je nach Lebenssituation) den Fokus nur auf die negativen Aspekten zu belassen. Das Positive an dieser Übung war, dass ich jeden Abend etwas zu schreiben hatte, auch wenn der Tag nicht so positiv verlief. Man muss dann natürlich ein bisschen suchen, jedoch findet man wirklich immer etwas positives, und das ist unter anderem auch eine tolle Eigenschaft des Dankbarkeits-Heftchen.»

Auf unkomplizierte Art habe ich hier etwas ganz wertvolles erhalten: ein Zeugnis, dass «organisierte Dankbarkeit» eine nachhaltig positive Wirkung hat … und somit das Kopfkissenbuch genau in die richtige (von mir erwünschte) Richtung geht.

Was in deinem Leben war ein richtiger Gamechanger?


Und was war dein persönlicher Beitrag dazu, dass diese Veränderung möglich wurde?


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Zufriedenheit

auf dem Weg zur Zufriedenheit

Im Januar 2017 begann ich mit diesem Blog, mit Titel «auf dem Weg zur Zufriedenheit».
Damals wollte ich ein (Arbeits-)Buch zum Thema «Zufriedenheit» schreiben und habe fleissig Gedanken niedergeschrieben. Diese sind unterdessen etwas verstaubt und ich hole sie in nächster Zeit wieder aus der Versenkung, um sie aufzupeppen.
So quasi als Nebenprodukt ist daraus das Kopfkissenbuch entstanden.