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Zufriedenheit zum Nachdenken

Erkenne dich selbst!

Erkenne dich selbst!

Jeder kennt diesen Ausspruch, der in der Eingangshalle des Apollontempels in Delphi eingraviert war. Naja, jedenfalls meint Albert Kitzler, dass jeder diesen Ausspruch kennt (Kitzler, 2017).

Die Aufforderung besagt, dass wir Menschen – im Gegensatz zu Gott – erkennen sollen, dass … «die Vergänglichkeit eine Grundtatsache ist, die tief und vielfältig das Wesen des Menschen und seine Lebensverhältnisse bestimmt.»

Und das führt mich natürlich direkt zur Frage: Ist heute ein guter Museumstag?


Quelle: Kitzler, A. (2017). Philosophie to go. Große Gedanken für kleine Pausen: Droemer/Knaur

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Ist heute ein guter Muesumstag?

Ist heute ein guter Muesumstag?

Mit dieser Frage beginnt die Freundschaft von Thomas und Joe im Buch «The Big Five for Life» (Strelecky, 2016). Hinter der Frage steckt der Gedanke, dass im Laufe unseres Lebens alles irgendwie aufgezeichnet wird, als Film, Foto, Tonaufnahme … und nach unserem Tod in einem Museum mit 10 Zimmern präsentiert wird – und zwar in «zeitlich» richtigem Verhältnis.

Wenn ich also 8 Std. pro Tag schlafe, dann würde mich ein Drittel des Museums beim Schlafen zeigen. Also etwa in drei Zimmern. Und wenn ich eine Stunde pro Tag vor der Glotze hänge, dann füllt das fast ein halbes Zimmer in meinem Museum.

Die Frage «Ist heute ein guter Muesumstag?» zielt darauf ab, gerade heute und jetzt Dinge zu tun, die es wert sind im Museum gezeigt zu werden. Und falls es heute kein Museumstag werden sollte, dann darf ich mich fragen, was ich denn ändern möchte, damit es einer werden könnte. Und gerade zu diesem Thema (etwas verändern, etwas loslassen, etwas nicht gewolltes mit etwas besserem ersetzen) habe ich kürzlich wieder einmal einen Podcast der fresh academy gehört – lustig und zuhörenswert.


Quellen:

Strelecky, J. (2016). The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben (17. Auflage). München: dtv.

Podcast: https://player.fm/series/nlp-fresh-up-2306673/nlp-fresh-up-429-auf-etwas-verzichten-konsequent-sein-und-anderes-geniessen

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auf nach Dänemark!

Die gelebte Kultur eines Landes beeinflusst die Zufriedenheit der dort lebenden Menschen markant. So jedenfalls folgert die Studie «The cultural foundations of happiness» (Conzo, Aassve, Fuochi, & Mencarini, 2017).

Die logische Folgerung: auf nach Dänemark! denn dort sind – im Vergleich zu anderen europäischen Ländern – Kompetenz, Autonomie und soziale Eingebundenheit der Menschen am stärksten ausgeprägt.

Die Studie basiert auf der Selbstbestimmungstheorie (Self-determination theory), die besagt, dass es «drei permanente und kulturübergreifende psychologische Grundbedürfnisse [gibt], deren Befriedigung für effektives Verhalten und psychische Gesundheit von Bedeutung ist. Es sind dies Kompetenz, Autonomie und soziale Eingebundenheit.» Die Studie zeigt, dass Menschen in Ländern mit hohem Erfüllungsgrad dieser drei Grundbedürfnisse mit ihrem Leben zufriedener sind als Menschen aus Ländern, wo dies nicht der Fall ist (z.B. Russland, Ukraine, Ungarn; S. 272 in Conzo, Aassve, Fuochi, & Mencarini, 2017).

Wähle spontan einen der drei Aspekte:
Unter Kompetenz wird (…) das Gefühl verstanden, effektiv auf die jeweils als wichtig erachteten Dinge einwirken zu können und entsprechend gewünschte Resultate zu erzielen.
Autonomie bezeichnet hier ein Gefühl der Freiwilligkeit, das jedes Verhalten begleiten kann. (…) Somit ist in diesem Zusammenhang darunter nicht die objektive Unabhängigkeit von anderen Personen oder sonstigen Gegebenheiten zu verstehen [sondern eher die subjektive Unabhängigkeit].
Soziale Eingebundenheit schliesslich meint nicht nur die Bedeutung, die Andere für Einen haben, sondern auch die Bedeutung, die man selbst für Andere besitzt.
(Quelle: Wikipedia)

Beurteile jetzt – ohne lange zu überlegen – deine aktuelle Situation bezüglich des von dir gewählten Aspektes auf einer Skala von 0 bis 10. Die Position 10 entspricht dem Optimum: «In meinem Leben bin ich mit dieser Dimension voll und ganz zufrieden.» Und die 0 wäre das pure Gegenteil.

Auf welcher Zahl bist du etwa?

Falls du noch nicht auf einer 10 bist und du Lust hast, etwas näher an die 10 zu kommen: Was genau wäre anders in dieser neuen Situation (wo du eine Zahl höher auf der Skala markieren könntest)? Was wäre anders im Vergleich zu deiner aktuellen Situation? Und was könntest du tun, um auf der Skala etwas höher zu kommen?

Sammle Ideen:

1 nach Dänemark ziehen

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Quellen:
Conzo, P., Aassve, A., Fuochi, G., & Mencarini, L. (2017). The cultural foundations of happiness. Journal of Economic Psychology, 62(Supplement C), 268-283. doi:https://doi.org/10.1016/j.joep.2017.08.001.
Wikipedia: Selbstbestimmungstheorie

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10 x Glücksgefühle

Vor einigen Jahren hat sich Joshua Becker die Mühe genommen, zehn Studien zum Thema Glücksgefühl in wenigen Sätzen zusammen zu fassen. Ich versuche hier die Essenz in einem Satz aufzuschreiben (und übersetze «Happiness» mit «Glücksgefühl» oder «glücklich sein»):

  1. Menschen überschätzen den Einfluss von Reichtum auf ihr Glücksgefühl.
  2. Erlebnisse machen glücklich, nicht Dinge.
  3. Dreimal pro Tag «Danke» sagen macht glücklich.
  4. Acht Umarmungen pro Tag machen glücklicher.
  5. Wer lächelt ist glücklicher.
  6. Glücksgefühle färben ab.
  7. Freundlich sein zählt.
  8. Sportliche Betätigung macht glücklich.
  9. Freiwilligenarbeit macht zufrieden.
  10. Spendabel sein macht glücklicher.

Selber habe ich die Studien weder angeschaut noch hinterfragt. Die Aussagen kommen mir aber bekannt vor und teilweise auch plausibel.

… ausser vielleicht die Aussage 7: «Freundlich sein zählt», bzw. «kindness counts». Da möchte ich einmal noch die genaue Aussage der Studie nachlesen.

Lies die 10 Aussagen nochmals und bestimme für Dich:
!! Ja, das stimmt!
?? Das überrascht mich.
++ Das möchte ich ausprobieren.

!! ?? ++ Menschen überschätzen den Einfluss von Reichtum auf ihr Glücksgefühl.
!! ?? ++ Erlebnisse machen glücklich, nicht Dinge.
!! ?? ++ Dreimal pro Tag «Danke» sagen macht glücklich.
!! ?? ++ Acht Umarmungen pro Tag machen glücklicher.
!! ?? ++ Wer lächelt ist glücklicher.
!! ?? ++ Glücksgefühle färben ab.
!! ?? ++ Freundlich sein zählt.
!! ?? ++ Sportliche Betätigung macht glücklich.
!! ?? ++ Freiwilligenarbeit macht zufrieden.
!! ?? ++ Spendabel sein macht glücklicher.


Quelle: Alle Studien sind hier verlinkt und zu holen: http://www.becomingminimalist.com/happier

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Das Beste kommt zum Schluss

Im Film «Das Beste kommt zum Schluss» (Reiner, Zackham, Shaiman, Nicholson, & Freeman, 2008) wird die Frage nach den «big five for life» in einer tragisch-lustigen Weise aufgearbeitet. Die Kernfrage ist spannend:

Wenn du in 6 bis 12 Monaten sterben müsstest (Krebsdiagnose), was würdest du dann noch tun wollen?

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Quelle: Reiner, R., Zackham, J., Shaiman, M., Nicholson, J., & Freeman, M. (2008). The bucket list = Das Beste kommt zum Schluss: Hamburg : Warner Home Video.

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Was machst du gerade?

Mit der «experience sampling method» (ESM) kann man ganz einfach herausfinden, womit man sich den lieben langen Tag beschäftigt und wie es einem dabei geht (vgl. z.B. Kahneman et al., 2004). Dazu braucht man nur ein Notzibuch und einen Wecker, der einen zufällig über den Tag verteilt daran erinnert, seine aktuelle Tätigkeit zu reflektieren.

Ausprobiert habe ich die Android-App «Randomly RemindMe«. Auch wenn die Übersetzung ins Deutsche ziemlich lustig ist, funktioniert sie gut für unser Beobachtungsexperiment:

– Was machst du gerade, jetzt, wo der Wecker klingelt?
– Und wie fühlst du dich dabei?

Beurteile jedes der folgenden Gefühle auf einer Skala von 0 bis 10, mit
0 = dieses Gefühl kommt gar nicht vor
10 = dieses Gefühl ist ein wichtiger Teil bei dieser Tätigkeit

Ich fühle mich …

– glücklich
– erfreut
– akzeptiert

– frustriert
– besorgt
– bedrängt

Und natürlich kannst du auch andere Gefühle beobachten! Welche würden dich noch interessieren?

Wähle eine «normale» Woche und mache diese Übung eine Woche lang jeden Tag. Das ergibt eine gute Übersicht über die Dinge, die du machst und wie es dir dabei geht. Dazu habe ich eine einfache Vorlage zum Drucken und Ausschneiden bereit: ESM-Notizbuch_4er

Welche der von dir beobachteten Tätigkeiten möchtest du in Zukunft noch öfter oder länger machen?

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Und wer oder was kann dich dabei unterstützen?

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Kahneman et al. (2004) zitieren eine Studie, in der 909 Frauen aus Texas mit derselben Methode befragt wurden. Die top drei Tätigkeiten, die mit «zufrieden sein» in Verbindung gebracht wurden, sind: (1) «intimate relationships», (2) «socializing» und (3) «dinner». Was diese Begriffe genau beinhalten, weiss ich nicht und ist für die über 900 Frauen wohl auch ziemlich unterschiedlich. Interessant für mich ist auch, dass die drei am schlechtesten bewerteten Tätigkeiten folgende sind: (1) Pendeln zu und (2) Pendeln von der Arbeit, und (3) die Arbeit selber.

Quelle: Kahneman, D., Krueger, A. B., Schkade, D., Schwarz, N., & Stone, A. (2004). Toward National Well-Being Accounts. The American Economic Review, 94(2), 429-434. http://www.jstor.org/stable/3592923

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Popcorn

Seit einigen Jahren begegne ich immer wieder dem «Gesetz der Anziehung«:
– ganz früh schon in der Volksweisheit «Gleich und gleich gesellt sich gern»,
– einmal in einem Cartoon «Scheich und Scheich gesellt sich gern»,
– im Film «What the bleep do we (k)now?«,
– ganz stark in den Podcasts von Wiebke Lüth (und früher auch) Marc A. Pletzer et al.,
– und dann natürlich ganz konkret in den Hörbüchern «The Secret«.

Und ganz unverhofft finde ich einen Hinweis auf dieses «Gesetz» in einem Buch über die Urbevölkerung des Yukons im Buch «Stories find you, places know» (Cusack-McVeigh, H.; 2017), S. 41 f.:

Eines Tages ärgerte der Junge Kyle seine Mutter Irene, indem er eisige Schneebälle an das Fenster warf. Doch Irene reagierte nicht darauf. Später, als die Mutter für die Kinder Popcorn im Mikrowellenofen machte, kam Kyle wieder ins Haus. Irene fragte ihn, ob er auch Popcorn wolle, und als er bejahte, legte sie ein zweites Säcklein mit Popcorn in den Mikrowellenofen.

When the bell rang, the two expectant children hurried to the table where Irene placed one puffed up bag and one flat one. She said to Kyle in a regretful tone, «If you had been good, yours would [have popped. Your Sister] Jana has been good all day. Things kinda know.»

Für die Mutter war klar, dass ihr Knabe seine Strafe erhalten wird für sein übellauinges Verhalten und dass sie selber nichts unternehmen muss. «Things kinda know.» – also die Dinge wissen alles, die Umwelt weiss alles und reagiert darauf. Der Knabe tut etwas schlechtes, also wird ihm etwas schlechtes widerfahren.

Im Buch sind noch weitere Beispiele erwähnt und mich fasziniert die offensichtliche Gelassenheit der Urbevölkerung im Wissen, dass «es» automatisch geregelt werden wird, denn das Gesetz der Anziehung besagt, dass man das anzieht, was man aussendet.

Unabhängig davon, wie du über das «Gesetz der Anziehung» denkst … Wo kannst du los- und geschehen lassen, wo sich andere Menschen aufregen und involvieren?

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Und wo lassen andere los- und geschehen, wo du auch gerne möchtest?

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Quelle: Cusack-McVeigh, H. (2017). Stories find you, places know : Yup’ik narratives of a sentient world: Salt Lake City : University of Utah Press (ISBN: 978-1-60781-582-2)

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selbständig vs. angestellt

Gemäss van der Zwan et al. (2018) erzeuge der Wechsel aus einer Anstellung in die Selbständigkeit eine höhere Arbeitszufriedenheit … doch leider auf Kosten der generellen Lebenszufriedenheit. Auch der umgekehrte Wechsel von selbständig zu angestellt erhöhe die Arbeitszufriedenheit, wenn auch nicht so stark und nicht so lange wirkend wie umgekehrt.

In der Studie wurden über 30’000 Menschen (zwischen 18 und 65-jährig) aus Deutschland zum Teil bis zu 30 Jahre beobachtet. Und doch kommt die Studie auf keine schlüssige Antwort. Liegt das daran, dass «Zufriedenheit» so individuell ist? Oder wäre eine Mischung aus beidem – Anstellung und Selbständigkeit – das Ideale?

Welche Erfahrungen hast du schon gemacht mit Selbständigkeit und Anstellung in Bezug auf deine Zufriedenheit?

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Quelle: van der Zwan, P., Hessels, J., & Rietveld, C. A. (2018). Self-employment and satisfaction with life, work, and leisure. Journal of Economic Psychology, 64, 73-88. doi:https://doi.org/10.1016/j.joep.2017.12.001.

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copy – paste

An einer Aussage von «Thomas» (Strelecky, 2016, S. 189) bin ich hängengeblieben: «(…) warum andere Unternehmen eine Strategie verfolgen, mit der sie scheitern werden (…). Ich weiss es nicht.»

Die Essenz der weiteren Seiten ist, dass «Thomas» bei anderen Unternehmen schaut, was sie erfolgreich macht und nicht, was bei anderen nicht klappt.

In Anlehnung an «Thomas»: Mit welchen drei Menschen möchtest du dich beschäftigen?

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Und was möchtest du von diesen Menschen abgucken, vielleicht kopieren und selber ausprobieren?

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Quelle: Strelecky, J. (2016). The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben (17. Auflage ed.). München: dtv

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offene Fragen Zufriedenheit

why worry?

Ich weiss leider nicht mehr, wer mir diese kurze Filmsequenz das erste Mal gezeigt hat. Definitv sehenswerte 50 Sekunden.

Das Flussdiagramm mit den simplen Fragen hat mich schon oft beruhigt. Nur, manchmal ist es für mich gar nicht so einfach, mit Ja oder Nein zu antworten. Und DAS, glaube ich, «makes me worry».

Wie müsste ich wohl das Flussdiagramm erweitern, um auch Unsicherheiten auffangen zu können?


Quellen:

www.youtube.com

Flussdiagramm: https://maisonslash.be/storyteller/vraag-van-de-maand-why-worry/

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Ziele setzen Zufriedenheit zum Nachdenken

It’s my life

«It’s my life» von Bon Jovi gibt mir immer wieder Kraft, die Dinge zu tu tun, die ich will und für das einzustehen, das ich für richtig empfinde. Im Lied «it’s my life» finde ich drei starke Aussagen:

  1. Mein Leben ist (zeitlich) beschränkt und daher soll ich das Beste daraus machen und zwar auf mein Art (so wie Frank Sinatra: «My way»).
  2. Und dazu braucht es Stärke und Mut um dranzubleiben und nicht klein beizugeben, denn
  3. schliesslich kommt das Glück nicht zufällig «and {you} got to make your own breaks».

In einer vortrefflichen Übersetzung des Liedtextes wird «breaks» als «Brüche» gedeutet … also wohl etwas zerbrechen, etwas zerstören … Oder vielleicht geht es darum, einen Bruch im Sinne von «etwas loslassen» zu machen, damit das Glück kommen kann. «Break» könnte unter anderem aber auch «Pause» heissen, vielleicht sogar «sich Zeit nehmen um zu reflektieren und zu planen».

Höre dir das Lied an oder schau einen Film dazu. Welche Bedeutung hat «breaks» für dich?

Visualisiere dir dein zufriedenes Leben in fünf Jahren. Welche «breaks» möchtest du jetzt machen, um noch näher an dieses Leben zu kommen?

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Energie tanken

Das kennst du sicher auch: gewisse Orte geben dir Energie, du fühlst dich frischer, lebendiger … andere Orte scheinen dir Energie zu rauben, du fühlst dich müde, ausgelaugt.

Im Buch «Die Prophezeiungen von Celestine : ein Abenteuer» (Redfield, 1994) wird beschrieben, wie man eigentlich an jedem Ort Energie tanken kann. Und die Idee dahinter erinnert mich stark an die chunk-up-Methode, mit der man sich vom Speziellen ins Allgemeine bewegt (z.B. indem man sich an ganz vielen kleinen Details freut und sich so immer näher an ein allgemeines Freudegefühl herantasten kann).

Es geht darum, Dinge in ihrer Eigenheit wahr zu nehmen, Besonderheiten wert zu schätzen und die Schönheit mit den Augen einer liebenden Person zu sehen. Dadurch entsteht eine Verbundenheit. Und die gibt einem Energie.

  • An welchen Orten fällte es dir leicht, Energie zu tanken?
  • Und was ist dort anders im Vergleich zu Orten, die Energie rauben?
  • Bei welchen Dingen und Personen fällte es dir leicht, diese mit Liebe zu betrachten und dich verbunden zu fühlen?
  • Wo und wann hast du Lust, das Energietanken auszuprobieren und zu üben?

Quelle: Redfield, J. (1994). Die Prophezeiungen von Celestine : ein Abenteuer, München : Heyne.