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Zufriedenheit zum Ausprobieren

copy – paste

An einer Aussage von «Thomas» (Strelecky, 2016, S. 189) bin ich hängengeblieben: «(…) warum andere Unternehmen eine Strategie verfolgen, mit der sie scheitern werden (…). Ich weiss es nicht.»

Die Essenz der weiteren Seiten ist, dass «Thomas» bei anderen Unternehmen schaut, was sie erfolgreich macht und nicht, was bei anderen nicht klappt.

In Anlehnung an «Thomas»: Mit welchen drei Menschen möchtest du dich beschäftigen?

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Und was möchtest du von diesen Menschen abgucken, vielleicht kopieren und selber ausprobieren?

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Quelle: Strelecky, J. (2016). The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben (17. Auflage ed.). München: dtv

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offene Fragen Zufriedenheit

why worry?

Ich weiss leider nicht mehr, wer mir diese kurze Filmsequenz das erste Mal gezeigt hat. Definitv sehenswerte 50 Sekunden.

Das Flussdiagramm mit den simplen Fragen hat mich schon oft beruhigt. Nur, manchmal ist es für mich gar nicht so einfach, mit Ja oder Nein zu antworten. Und DAS, glaube ich, «makes me worry».

Wie müsste ich wohl das Flussdiagramm erweitern, um auch Unsicherheiten auffangen zu können?


Quellen:

www.youtube.com

Flussdiagramm: https://maisonslash.be/storyteller/vraag-van-de-maand-why-worry/

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Ziele setzen Zufriedenheit zum Nachdenken

It’s my life

«It’s my life» von Bon Jovi gibt mir immer wieder Kraft, die Dinge zu tu tun, die ich will und für das einzustehen, das ich für richtig empfinde. Im Lied «it’s my life» finde ich drei starke Aussagen:

  1. Mein Leben ist (zeitlich) beschränkt und daher soll ich das Beste daraus machen und zwar auf mein Art (so wie Frank Sinatra: «My way»).
  2. Und dazu braucht es Stärke und Mut um dranzubleiben und nicht klein beizugeben, denn
  3. schliesslich kommt das Glück nicht zufällig «and {you} got to make your own breaks».

In einer vortrefflichen Übersetzung des Liedtextes wird «breaks» als «Brüche» gedeutet … also wohl etwas zerbrechen, etwas zerstören … Oder vielleicht geht es darum, einen Bruch im Sinne von «etwas loslassen» zu machen, damit das Glück kommen kann. «Break» könnte unter anderem aber auch «Pause» heissen, vielleicht sogar «sich Zeit nehmen um zu reflektieren und zu planen».

Höre dir das Lied an oder schau einen Film dazu. Welche Bedeutung hat «breaks» für dich?

Visualisiere dir dein zufriedenes Leben in fünf Jahren. Welche «breaks» möchtest du jetzt machen, um noch näher an dieses Leben zu kommen?

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Zufriedenheit zum Ausprobieren

Energie tanken

Das kennst du sicher auch: gewisse Orte geben dir Energie, du fühlst dich frischer, lebendiger … andere Orte scheinen dir Energie zu rauben, du fühlst dich müde, ausgelaugt.

Im Buch «Die Prophezeiungen von Celestine : ein Abenteuer» (Redfield, 1994) wird beschrieben, wie man eigentlich an jedem Ort Energie tanken kann. Und die Idee dahinter erinnert mich stark an die chunk-up-Methode, mit der man sich vom Speziellen ins Allgemeine bewegt (z.B. indem man sich an ganz vielen kleinen Details freut und sich so immer näher an ein allgemeines Freudegefühl herantasten kann).

Es geht darum, Dinge in ihrer Eigenheit wahr zu nehmen, Besonderheiten wert zu schätzen und die Schönheit mit den Augen einer liebenden Person zu sehen. Dadurch entsteht eine Verbundenheit. Und die gibt einem Energie.

  • An welchen Orten fällte es dir leicht, Energie zu tanken?
  • Und was ist dort anders im Vergleich zu Orten, die Energie rauben?
  • Bei welchen Dingen und Personen fällte es dir leicht, diese mit Liebe zu betrachten und dich verbunden zu fühlen?
  • Wo und wann hast du Lust, das Energietanken auszuprobieren und zu üben?

Quelle: Redfield, J. (1994). Die Prophezeiungen von Celestine : ein Abenteuer, München : Heyne.

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Zufriedenheit zum Ausprobieren zum Nachdenken

mit Stress umgehen

Um «Stress» verstehen und angehen zu können, braucht Gert Kaluza ein relativ einfaches Modell. Es besteht aus drei Teilen, die sich gegenseitig beeinflussen und mit denen man auf unterschiedliche Weise umgehen kann:

  1. Stressoren >> aktiv begegnen
  2. persönliche Stressverstärker >> förderliche Gedanken entwickeln
  3. Stressreaktion >> Ausgleich schaffen

Entsprechend können nach Kaluza (2014, S. 262) drei Stressmanagementkompetenzen unterschieden werden:

(1) instrumentelles Stressmanagement setzt an den Stressoren an mit dem Ziel, diese zu reduzieren oder ganz auszuschalten, z. B. durch Umorganisation des Arbeitsplatzes, durch Veränderung von Arbeitsabläufen, durch die Organisation von Hilfen etc.
(2) mentales Stressmanagement setzt an bei persönlichen stressverschärfenden Einstellungen und Denkmustern. Diese bewusst zu machen, kritisch zu reflektieren und in stressvermindernde, förderliche Einstellungen und Bewertungen zu transformieren ist das Ziel mentaler Strategien der Stressbewältigung.
(3) regeneratives Stressmangement setzt bei den körperlichen und psychischen Stressreaktionen an mit dem Ziel, körperliche Anspannung zu lösen und innere Unruhe und Nervosität zu dämpfen sowie die eigene Widerstandskraft gegenüber Belastungen zu erhalten und neue Energien aufzubauen.

Um den Fokus auf die instrumentelle Stresskompetenz zu richten, gilt es einen einfachen Satz zu ergänzen:

1 Ich gerate in Stress, wenn …

2 Ich gerate in Stress, wenn …

3 Ich gerate in Stress, wenn …

Nimm einen der Sätze von oben und überlege dir, wie du es denn lieber hättest. Dabei ist es nützlich, den Wunsch positiv zu formulieren. Ein Beispiel: «Ich hätte gerne weniger Zeitdruck.» könntest du umformulieren in «Ich hätte gerne genügend Zeit, um meine Aufgaben sorgfältig zu erledigen.»

Also, was hättest du gerne?

Ich hätte gerne …


 Quellen: Kaluza, G. (2014). Stress und Stressbewältigung. Zeitschrift für Erfahrungsheilkunde, 63, 261-266.

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Zufriedenheit zum Nachdenken

gute Gefühle machen

Jeder Mensch hat Probleme, auch Sie. Das geht allen so. Darauf haben wir in der Regel keinen Einfluss. Aber wie Sie darauf reagieren, das liegt in Ihrer Verantwortung.

So beginnt das erste Kapitel im Buch «Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem» von Jonathan Briefs (2013, S. 14). Und er geht dann auf provokative Weise darauf ein, wie man sich im Jammerlappenland (JLL) richtig gut breit machen und ausleben kann.

Ganz offensichtlich ist seine Meinung, dass man bewusst entscheiden kann (und darf), wie man mit sich oder schwierigen Situationen umgeht, und so seinen Gefühlszustand beeinflussen kann (um eben entweder im JLL zu bleiben oder daraus herauszukommen).

Wenn du ein paar Jahre zurück schaust … wo befindest du dich auf der JLL-Skala?

mit 0 = das JLL kenne ich sehr gut und ich fühle mich dort wohl, und
mit 10 = ich tauche nur ganz selten ab ins JLL und weiss immer gleich wieder, wie ich da herauskomme.

Sammle Ideen, wie du deine Gefühlslage positiv beeinflussen kannst:
… aufstehen und die Arme nach oben in die Luft strecken
… einen Lachsack benutzen

Wie kannst Du dich an die Ideen oben erinnern, falls Du wieder einmal im JLL bist? Und wer oder was kann dich dabei unterstützen?

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Quelle:
Briefs, J. (2013). Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem : provokatives Coaching für den Berufsalltag (2. Aufl. ed.): München : Kösel

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Tretmühlen des Glücks

Mathias Binswanger beschreibt vier Tretmühlen, in denen wir uns oft wiederfinden und die unser Glücklichsein beeinträchtigen (Binswanger, 2011).

Die Statustretmühle: „… [Die meisten Menschen] glauben, sich mit Hilfe eines hohen Einkommens und dem Erwerb von Statusgütern vom Rest der Bevölkerung abheben zu können, und dadurch glücklicher zu werden. Sie vernachlässigen die Tatsache, dass andere Menschen sich genau gleich verhalten, und damit den eigenen, mühsam erkämpften Status wieder abwerten.“ (Binswanger, 2011, S. 67).
Die Anspruchstretmühle: „Die mit dem Wohlstand steigenden Ansprüche sind die treibende Kraft hinter der Anspruchstretmühle. Es ist letztlich die Differenz zwischen Einkommen und Einkommensansprüchen, die das Glück ausmacht, und diese Differenz bleibt trotz stets steigenden Einkommens und zunehmenden Wohlstands mehr oder weniger konstant. Also stagniert auch das Glücksempfinden“ (Binswanger, 2011, S. 82).
Die Multioptionstretmühle: Die Vielfalt von Optionen trägt zum Glück der Menschen bei, solange „die Zahl der Optionen noch überschaubar ist. Ist einmal ein gewisser Schwellenwert erreicht, dann bringen zusätzliche Optionen kein weiteres Glück mehr, da die Freude an zusätzlichen Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung durch die stets grösser werdenden Probleme bei der Auswahl der richtigen Option zunichte gemacht werden. (…) Um wirklich gute Entscheidungen zu treffen, fehlt es uns sowohl an Informationen (…) als auch an Zeit.“ (Binswanger, 2011, S. 106).
Die Zeitspartretmühle: nur kurz: die technischen Fortschritte haben nicht wirklich viel gebracht: Bsp: schnellere Verkehrsmittel >> längere Pendlerwege, bessere Waschmaschine >> mehr waschen … E-Mail >> mehr Post …

Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, den Mühlen zu entkommen (Binswanger, 2011, S. 142). Eine davon möchte ich hier aufgreifen: Sozialkapital aufbauen (um der Anspruchs- und der Multioptionstretmühle zu entkommen).

«Sozialkapital» kann wohl etwa so verstanden werden: [Sozialkapital bietet] (…) Zugang zu den Ressourcen des sozialen und gesellschaftlichen Lebens wie Unterstützung, Hilfeleistung, Anerkennung, Wissen und Verbindungen bis hin zum Finden von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.

Und da es ein «Kapital» ist, wird angenommen, dass «je mehr desto besser» ist. Binswanger ( 2011, S. 150) schreibt zum Sozialkapital:

Wir wissen, wie wichtig das Sozialleben und Sozialkontakte für das Glück der Menschen sind. Trotzdem wird deren Beitrag zum persönlichen Glücksempfinden aufgrund mangelhafter geistiger Buchhaltung häufig unterschätzt. Ein intaktes Sozialleben bringt eine hohe «psychologische Dividende» an Glück und Zufriedenheit, die sich jedoch nicht in Geldeinheiten messen lässt. Und was man nicht messen kann, wird oft (…) ausser Acht gelassen. (…) [So] überschätzen wir das mit Einkommen und dem Kauf von materiellen Gütern verbundene Glück und unterschätzen gleichzeitig das Glück aufgrund des Zusammenseins mit den [uns wichtigen] Menschen (…).

Sozialkapital aufzubauen und zu pflegen setzt ein aufrichtiges Interesse an anderen Menschen voraus (Binswanger, 2011, S. 153).

Wie setzt sich dein Sozialkapital zusammen? Wer sind die drei Menschen, die dich aufrichtig interessieren?

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Woran wirst du in fünf Jahren sehen, dass dein Sozialkapital gewachsen ist?

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Übrigens: Wenn das Zusammensein mit anderen Menschen oft einfach nur anstrengend ist, dann lohnt sich vielleicht das Buch «Psychovampire» (Peseschkian, 2009) zu lesen. Peseschkian beschreibt, wie andere Menschen einem Energie absaugen können und zeigt auch, wie man damit umgehen kann.


Quellen:

Binswanger, M. (2011). Die Tretmühlen des Glücks : wir haben immer mehr und werden nicht glücklicher. Was können wir tun? : Freiburg im Breisgau : Herder

Peseschkian, H. (2009). Psychovampire : über den positiven Umgang mit Energieräubern: Zürich : Orell Füssli

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Ziele setzen Zufriedenheit

Die Skala

Eine Skala ist ein kraftvolles Werkzeug und kann in vielen Lebenslagen angewendet werden. Man kann sie alleine nutzen, zusammen mit Bekannten oder natürlich mit professioneller Unterstützung.

Bei der Arbeit mit der Skala kann man Dinge entdecken, die schon gut funktionieren und Schritte, die einem weiter bringen.

Hier skizziere ich eine Anleitung im  Hinblick auf die nächsten Schritte. Weitere Anwendungen zeige ich dir gerne im persönlichen Gespräch.

Nimm ein Blatt Papier und zeichne mit einem Bleistift eine Skala von 0 bis 10. Gib deiner Skala einen Titel, z.B. «Zufriedenheits-Skala«.

Die «10» entspricht der besten Situation, die du dir vorstellen kannst und die du erreichen willst. Stelle dir dieses Ziel ganz plastisch vor und schreibe alles dazu auf, was dir in den Sinn kommt. Was fühlst du in der Situation? Was tust du auf der 10? Was denkst du dort? Was riechst du, hörst du, schmeckst du, …?
Nimm dir Zeit und versinke richtig in dieser Zukunftsvision! Überlege dir auch, was ein Adler beobachten würde, wenn er dich in der Ziel-Situation sehen würde. Oder was würde eine Maus über dich erzählen können?

Die Zahl «0» der Skala entspricht dem puren Gegenteil von 10. Auch diese Situation kannst du dir vorstellen, wenn du willst.

Wo auf der Skala bist du aktuell?
Markiere deine aktuelle Position auf der Skala und schreibe die entsprechende Zahl (X) dazu.

Bist du mit deiner aktuellen Position auf der Skala zufrieden?
Falls JA: Herzlichen Glückwunsch! Gönne dir etwas schönes und feiere dich!
Falls NEIN, geht es jetzt darum, den nächsten Schritt zu finden, der dich näher an deine Ziel-Situation (die 10) bringt.

Stelle dir die Situation auf der Skala bei «X+1» vor …
… also ein klein wenig näher an der 10. Stelle dir die Situation auf «X+1» wiederum ganz plastisch vor und achte auf Unterschiede im Vergleich zu deiner aktuellen Situation. Was ist dort anders?

Und was kannst du unternehmen, um auf X+1 zu kommen? Oder was muss geschehen, damit du auf X+1 kommst? Was würde dir helfen, auf X+1 zu kommen? Was brauchst du, um auf X+1 kommen zu können?

Sammle mindestens drei Ideen, die dir helfen auf X+1 zu kommen:

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Und falls du noch mehr Ideen sammeln möchtest: nutze deine Bekannten und lasse dir einen Ideenkorb füllen!

Welche der Ideen gefällt dir am besten und möchtest du jetzt gleich anpacken?


Die Skala hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Eine gute Einführung findest du in: Meier, D., & Szabó, P. (2008). Coaching – erfrischend einfach : Einführung ins lösungsorientierte Kurzzeitcoaching: Norderstedt : Books on Demand (ISBN: 978-3-8334-8672-2)

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Zufriedenheit zum Ausprobieren

Dreck essen

Wir wissen es alle: ein Waldspaziergang, leichte Gartenarbeit, draussen in der Natur sein … all das tut gut und macht zufrieden. Die Geräusche, Gerüche und das Grün sind wichtig … UND auch ein kleiner Organismus: Das Bakterium Mycobacterium vaccae. Es regt die Produktion von Serotonin und Noradrenalin an und wirkt so als Antidepressiva. Dieses Bakterium ist in humusreicher Erde zu finden, und auch in der Luft (Zürcher 2016).

Also: ab in den Wald oder Garten Dreck essen!


Quelle:
Zürcher, E. (2016). Die Bäume und das Unsichtbare: erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung: AT Verlag

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Zufriedenheit zum Nachdenken

Veränderungen annehmen

Glücklich werden ist ja ganz einfach, wenn man das Flussdiagramm hier befolgt.

Wenn du nicht glücklich bist, dann ändere etwas!
Dazu habe ich kürzlich wieder einmal einen (wie immer) lustigen Podcast der fresh-academy gehört. Er regt an, sich zu beobachten, wie man denn mit Veränderungen und neuen Dingen umgeht.

Lohnenswert!


Hier gehts zum Podcast: https://player.fm/series/nlp-fresh-up/nlp-fresh-up-428-reaktionen-und-strategien-wenn-etwas-neues-kommt

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Zufriedenheit zum Nachdenken

Müllkippe meines Gehirns

«Ich ertappe mich oft dabei, wie ich in einer Abwärtsspirale in eine wahre Trübsal gerate, wenn ich an meine Art [wir Menschen] und ihre missliche Lage denke … gerade wenn ich an einem neuen Tiefpunkt angelangt bin – landet ein Rotkehlchen an der Futterröhre … schlägt mit den Flügeln, seine rote Brust ein Funken meiner ausgetrockneten Seele, es legt den Kopf schief und sieht mich mit seinen tiefdunklen Augen an, und mehr braucht es nicht: Ich bin lebendig. Wie bei meiner Begegnung mit dem Bären, nur in Miniaturform …
… Das Rotkehlchen erhebt meine Seele, gibt mir auf unerklärliche Weise Auftrieb, macht alles weider gut. Dieser einfache Kontakt mit einem Wildling relativiert den ganzen anderen Unsinn des Lebens. Alles, was mir in meiner kleinen Welt Sorgen macht, landet auf der mentalen Müllkippe meines Gehirns … «

Dieser Text stammt aus dem Buch «Wild leben!» von Nick Baker (2018). Er spricht mir aus dem Herzen und beschreibt wohl auch DEN Grund, weshalb ich mich häufig in den Bergen aufhalte.

Neben dem Kontakt mit «Wildlingen» sind sicher auch domestizierte Tiere oder ein Garten nützlich, um die mentale Müllkippe zu aktivieren. Das Wissen darüber wird in verschiedenen Therapieformen genutzt (z.B. in der tiergestützten Therapie oder in der Gartentherapie).

Und du? Welche Tiere, Dinge, Tätigkeiten helfen dir, die mentale Müllkippe zu nutzen und die kleinen Sorgen zu ent-sorgen?

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Und was machen andere Menschen, um ihren Müll loszuweren?

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Quelle: Baker, N. (2018). Wild leben! : unser Weg zurück zur Natur, Darmstadt : wbg Theiss.

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Ziele setzen Zufriedenheit zum Nachdenken

noch 11’789 Tage

Die Geschichte im Buch «The Big Five for Live» (Strelecky, 2016) erinnert mich stark an die in allen Variationen erzählte Geschichte des Philosophie-Professors mit seinem Mayonnaise-Glas. Beide deuten darauf hin, dass man sich für die wichtigen Dinge im Leben viel Zeit und Raum nehmen darf.

Der Professor arbeitet mit einem eindrücklichen Bild: Das begrenzte Glas.

In «Big Five for Live» ist die Begrenzung die eigene Lebenszeit. Die Lebenserwartung in Tage umgerechnet gibt eine Zahl, die man sich vorstellen kann. Ein 50-jähriger Mann in der Schweiz hat z.B. eine Lebenserwartung von rund 11’789 Tagen.

Auch bei den «Big Five» geht es darum, seine Zeit «richtig» einzusetzen. «Big Five» lehnt sich an die Trophäenjagd an: Wer z.B. in Südafrika Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Rhinozeros gesehen hat, kann mit gutem Gewissen wieder nach Hause reisen.

Und wer seine «Big Five» seines Lebens abgehakt hat, kann mit gutem Gewissen «wieder nach Hause reisen», sprich sterben.

Was sind denn deine Big Five?

Im Unterschied zur Trophäenjagd kann auch ein Zustand oder eine Entwicklung wichtig sein, z.B. körperlich gesund sein / werden / bleiben.

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Quellen:

Strelecky, J. (2016). The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben (17. Auflage). München: dtv.

Lebenserwartung in der Schweiz: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/lebenserwartung.html