Kategorien
Zufriedenheit zum Nachdenken

Veränderungen annehmen

 

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

 
Glücklich werden ist ja ganz einfach, wenn man das Flussdiagramm hier befolgt.

[icon name=“lightbulb-o“ class=““ unprefixed_class=““] Fazit

 
Wenn Du nicht glücklich bist, dann ändere etwas!
Dazu habe ich kürzlich wieder einmal einen (wie immer) lustigen Podcast der fresh-academy gehört. Er regt an, sich zu beobachten, wie man denn mit Veränderungen und neuen Dingen umgeht.
Lohnenswert!


 

[icon name=“comments-o“ class=““ unprefixed_class=““] Weitere Inhalte zum Thema „Glück“

 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

 
Hier gehts zum Podcast: https://player.fm/series/nlp-fresh-up/nlp-fresh-up-428-reaktionen-und-strategien-wenn-etwas-neues-kommt

Kategorien
Zufriedenheit zum Nachdenken

Müllkippe meines Gehirns

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

„Ich ertappe mich oft dabei, wie ich in einer Abwärtsspirale in eine wahre Trübsal gerate, wenn ich an meine Art [wir Menschen] und ihre missliche Lage denke … gerade wenn ich an einem neuen Tiefpunkt angelangt bin – landet ein Rotkehlchen an der Futterröhre … schlägt mit den Flügeln, seine rote Brust ein Funken meiner ausgetrockneten Seele, es legt den Kopf schief und sieht mich mit seinen tiefdunklen Augen an, und mehr braucht es nicht: Ich bin lebendig. Wie bei meiner Begegnung mit dem Bären, nur in Miniaturform …

… Das Rotkehlchen erhebt meine Seele, gibt mir auf unerklärliche Weise Auftrieb, macht alles weider gut. Dieser einfache Kontakt mit einem Wildling relativiert den ganzen anderen Unsinn des Lebens. Alles, was mir in meiner kleinen Welt Sorgen macht, landet auf der mentalen Müllkippe meines Gehirns … “

[icon name=“lightbulb-o“ class=““ unprefixed_class=““] Gedanken

Dieser Text stammt aus dem Buch „Wild leben!“ von Nick Baker (2018). Er spricht mir aus dem Herzen und beschreibt wohl auch DEN Grund, weshalb ich mich häufig in den Bergen aufhalte.

Neben dem Kontakt mit „Wildlingen“ sind sicher auch domestizierte Tiere oder ein Garten nützlich, um die mentale Müllkippe zu aktivieren. Das Wissen darüber wird in verschiedenen Therapieformen genutzt (z.B. in der tiergestützten Therapie oder in der Gartentherapie).

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Reflexion

Diese Tiere, Dinge, Tätigkeiten helfen mir, die mentale Müllkippe zu nutzen und die kleinen Sorgen zu ent-sorgen.

1


2


3


[icon name=“binoculars“ class=““ unprefixed_class=““] Beobachtungen

Und was machen andere Menschen, um ihren Müll loszuweren?

1


2


3



[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

Baker, N. (2018). Wild leben! : unser Weg zurück zur Natur, Darmstadt : wbg Theiss.

https://pixabay.com/de/photos/rotkehlchen-vogel-auf-ast-im-garten-818126/

Kategorien
Zufriedenheit zum Ausprobieren

Energie tanken

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

Das kennst du sicher auch: gewisse Orte geben dir Energie, du fühlst dich frischer, lebendiger … andere Orte scheinen dir Energie zu rauben, du fühlst dich müde, ausgelaugt.

Im Buch „Die Prophezeiungen von Celestine : ein Abenteuer“ (Redfield, 1994) wird beschrieben, wie man eigentlich an jedem Ort Energie tanken kann. Und die Idee dahinter erinnert mich stark an die chunk-up-Methode, mit der man sich in Gesprächen vom Speziellen ins Allgemeine bewegt (z.B. indem man sich an ganz vielen kleinen Details freut und sich so immer näher an ein allgemeines Freudegefühl herantasten kann).

[icon name=“lightbulb-o“ class=““ unprefixed_class=““] Gedanken

Es geht also darum, Dinge in ihrer Eigenheit wahr zu nehmen, Besonderheiten wert zu schätzen und die Schönheit mit den Augen einer liebenden Person zu sehen. Dadurch entsteht eine Verbundenheit und die gibt einem Energie.

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Reflexion

  • An welchen Orten fällte es dir leicht, Energie zu tanken?
  • Und was ist dort anders im Vergleich zu Orten, die Energie rauben?
  • Bei welchen Dingen und Personen fällte es dir leicht, diese mit Liebe zu betrachten und dich verbunden zu fühlen?
  • Wo und wann hast du Lust, das Energietanken auszuprobieren und zu üben?

[icon name=“comments-o“ class=““ unprefixed_class=““] Weitere Inhalte mit Stichwort „Energie“


[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

Redfield, J. (1994). Die Prophezeiungen von Celestine : ein Abenteuer, München : Heyne.

https://pixabay.com/de/photos/flamme-gas-gasflamme-blau-hei%C3%9F-580342/

Kategorien
Zufriedenheit zum Ausprobieren

beschreiben und begründen

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

 

Als ich neulich Beatrix Schilling, der Kursleiterin des CAS „Resilienztraining“ (Coachingzentrum Olten), von meinem Kopfkissenbuch-Projekt erzählte, erwähnte sie Forschung, die zeigt, dass ES funktioniert.

Bond et al. (2013) konnten zeigen, dass eine tägliche, 10-minütige Fokussierung auf positive Ereignisse u.a. den persönlichen Stresslevel reduziert und dass das Abschalten von der Arbeit besser funktioniert.

An der dreiwöchigen Studien nahmen 61 Frauen teil, die in verschiedenen Praxen in der Krankenpflege arbeiteten. Immer zu Arbeitsschluss füllten sie ein online-Formular aus und beschrieben drei positive Ereignisse, private oder mit Bezug zur Arbeit. Und sie mussten auch „begründen“, warum dieses positive Ereignis passierte.

Ein Beispiel:
positives Ereignis: Mein Mann kaufte mir mein Lieblings-Eis.
Grund: Ich rief ihn heute an und fragte wie seine Sizung verlief.

 

[icon name=“lightbulb-o“ class=““ unprefixed_class=““] Gedanken

 

Das „begründen“ müssen gibt der Kopfkissenbuch-Idee einen neuen Dreh. Ich kann mir vorstellen, dass man sich damit seiner Selbstwirksamkeit noch schneller bewusst wird. Vielleicht baue ich das in der Profi-Variante des Kopfkissenbuchs mit ein …

 

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Rückblick

 

Was hast du heute positives erlebt?

1

 


2

 


3

 


 

Und warum sind dir diese positiven Ereignisse passiert?

1

 


2

 


3

 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

Bono, J. E., Glomb, T. M., Shen, W., Kim, E., & Koch, A. J. (2013). Building Positive Resources: Effects of Positive Events and Positive Reflection on Work Stress and Health. Academy of Management Journal, 56(6), 1601-1627. doi:10.5465/amj.2011.0272. https://journals.aom.org/doi/abs/10.5465/amj.2011.0272

https://pixabay.com/de/bleistift-anspitzer-notebook-papier-918449/

Kategorien
Zufriedenheit zum Ausprobieren

Gamechanger

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

 

Neulich schrieb mir ein ehemaliger ETH-Student und Teaching Assistant von seiner neuen, tollen Stelle. Als ich ihm von meinem neuen Kopfkissenbuch-Projekt erzählte, fand ich tagsdarauf folgende Zeilen in meiner Mailbox:

„Ich habe während dem Studium über mehrere Monate ein kleines Dankbarkeits-Heftchen auf meinem Nachttisch gehabt, welches ich jeden Abend vor dem Schlafen gehen mit Sachen ausgefüllt habe, für welche ich dankbar bin. Es war in vielen Hinsichten ein echter Gamechanger für mich. Einerseits trainiert man den Dankbarkeits-Muskel, und man ist definitiv aufmerksamer und achtsamer, vorallem wenn etwas positives tagsüber geschieht. Andererseits schliesst man den Tag mit einem angenehmen und spannenden Task ab, der einem hilft sich besser auf die positiven Aspekte im Leben zu konzentrieren statt (je nach Lebenssituation) den Fokus nur auf die negativen Aspekten zu belassen. Das Positive an dieser Übung war, dass ich jeden Abend etwas zu schreiben hatte, auch wenn der Tag nicht so positiv verlief. Man muss dann natürlich ein bisschen suchen, jedoch findet man wirklich immer etwas positives, und das ist unter anderem auch eine tolle Eigenschaft des Dankbarkeits-Heftchen.“

 

Auf unkomplizierte Art habe ich hier etwas ganz wertvolles erhalten: ein Zeugnis, dass „organisierte Dankbarkeit“ eine nachhaltig positive Wirkung hat … und somit das Kopfkissenbuch genau in die richtige (von mir erwünschte) Richtung geht.

 

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Rückblick

 

Was in deinem Leben war ein richtiger Gamechanger?

 


 

 

Und was war dein persönlicher Beitrag dazu, dass diese Veränderung möglich wurde?

 


 

 

 

 

[icon name=“comments-o“ class=““ unprefixed_class=““] Weitere Inhalte zum Thema „dankbar sein“

 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quelle:

https://pixabay.com/de/mensch-%C3%A4rgere-dich-nicht-spielbrett-1745964/

 

 

Kategorien
offene Fragen Zufriedenheit zum Nachdenken

selbständig vs. angestellt

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

 

Gemäss van der Zwan et al. (2018) erzeuge der Wechsel aus einer Anstellung in die Selbständigkeit eine höhere Arbeitszufriedenheit … doch leider auf Kosten der generellen Lebenszufriedenheit. Auch der umgekehrte Wechsel von selbständig zu angestellt erhöhe die Arbeitszufriedenheit, wenn auch nicht so stark und nicht so lange wirkend wie umgekehrt.

 

[icon name=“question-circle-o“ class=““ unprefixed_class=““] Offene Fragen

 

In der Studie wurden über 30’000 Menschen (zwischen 18 und 65-jährig) aus Deutschland zum Teil bis zu 30 Jahre beobachtet. Und doch kommt die Studie auf keine schlüssige Antwort. Liegt das daran, dass „Zufriedenheit“ so individuell ist? Oder wäre eine Mischung aus beidem – Anstellung und Selbständigkeit – das Ideale?

 

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Rückblick

 

Welche Erfahrungen hast du schon gemacht mit Selbständigkeit und Anstellung in Bezug auf deine Zufriedenheit?

 


 


 


 

Und welche Gedanken gehen dir sonst noch durch den Kopf, wenn du meine Zeilen liest?

 


 


 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

van der Zwan, P., Hessels, J., & Rietveld, C. A. (2018). Self-employment and satisfaction with life, work, and leisure. Journal of Economic Psychology, 64, 73-88. doi:https://doi.org/10.1016/j.joep.2017.12.001.

https://pixabay.com/de/schach-figuren-schachfiguren-k%C3%B6nig-1993228/

Kategorien
Ziele setzen Zufriedenheit zum Nachdenken

auf nach Dänemark!

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

 

Die gelebte Kultur eines Landes beeinflusst die Zufriedenheit der dort lebenden Menschen markant. So jedenfalls folgert die Studie „The cultural foundations of happiness“ (Conzo, Aassve, Fuochi, & Mencarini, 2017).

Die logische Folgerung: auf nach Dänemark! denn dort sind – im Vergleich zu anderen europäischen Ländern – Kompetenz, Autonomie und soziale Eingebundenheit der Menschen am stärksten ausgeprägt.

[vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“][vc_column][vc_accordion active_tab=““ collapsible=“yes“ style=“accordion“ title=“old accordion“][vc_accordion_tab title=“Mehr über die Studie“][vc_column_text]

Die Studie basiert auf der Selbstbestimmungstheorie (Self-determination theory), die besagt, dass es „drei permanente und kulturübergreifende psychologische Grundbedürfnisse [gibt], deren Befriedigung für effektives Verhalten und psychische Gesundheit von Bedeutung ist. Es sind dies Kompetenz, Autonomie und soziale Eingebundenheit.“

Die Studie zeigt, dass Menschen in Ländern mit hohem Erfüllungsgrad dieser drei Grundbedürfnisse mit ihrem Leben zufriedener sind als Menschen aus Ländern, wo dies nicht der Fall ist (z.B. Russland, Ukraine, Ungarn; S. 272 in Conzo, Aassve, Fuochi, & Mencarini, 2017).

[/vc_column_text][/vc_accordion_tab][/vc_accordion][/vc_column][/vc_row]

 

[icon name=“lightbulb-o“ class=““ unprefixed_class=““] Gedanken

 

Offensichtlich hat das Umfeld, in dem man lebt, einen grossen Einfluss auf die eigene Zufriedenheit. Und gemäss Selbstbestimmungstheorie spielen die Apsekte „Kompetenz“, „Autonomie“ und „soziale Eingebundenheit“ entscheidende Rollen.

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Innehalten

 

Wähle spontan einen der drei Aspekte:

[vc_row css_animation=““ row_type=“row“ use_row_as_full_screen_section=“no“ type=“full_width“ angled_section=“no“ text_align=“left“ background_image_as_pattern=“without_pattern“][vc_column][vc_accordion active_tab=““ collapsible=“yes“ style=“accordion“ title=“old accordion“][vc_accordion_tab title=“Kompetenz“][vc_column_text]Unter Kompetenz wird (…) das Gefühl verstanden, effektiv auf die jeweils als wichtig erachteten Dinge einwirken zu können und entsprechend gewünschte Resultate zu erzielen. (Quelle: Wikipedia)[/vc_column_text][/vc_accordion_tab][vc_accordion_tab title=“Autonomie“][vc_column_text]Autonomie bezeichnet hier ein Gefühl der Freiwilligkeit, das jedes Verhalten begleiten kann. (…) Somit ist in diesem Zusammenhang darunter nicht die objektive Unabhängigkeit von anderen Personen oder sonstigen Gegebenheiten zu verstehen [sondern eher die subjektive Unabhängigkeit]. (Quelle: Wikipedia)[/vc_column_text][/vc_accordion_tab][vc_accordion_tab title=“soziale Eingebundenheit“][vc_column_text]Soziale Eingebundenheit schliesslich meint nicht nur die Bedeutung, die Andere für Einen haben, sondern auch die Bedeutung, die man selbst für Andere besitzt. (Quelle: Wikipedia)[/vc_column_text][/vc_accordion_tab][/vc_accordion][/vc_column][/vc_row]

 

Beurteile jetzt – ohne lange zu überlegen – deine aktuelle Situation bezüglich des gewählten Aspektes auf einer Skala von 0 bis 10.

Die Position 10 entspricht dem Optimum: „In meinem Leben bin ich mit dieser Dimension voll und ganz zufrieden. Und die 0 wäre das pure Gegenteil.

 

Auf welcher Zahl bist du etwa?

 


 

[icon name=“binoculars“ class=““ unprefixed_class=““] Aussicht

 

Falls du noch nicht auf einer 10 bist und du Lust hast, etwas näher an die 10 zu kommen:

Was genau wäre anders in dieser neuen Situation (wo du eine Zahl höher auf der Skala markieren könntest)? Was wäre anders im Vergleich zu deiner aktuellen Situation?

 


 


 


 


 


 


 

[icon name=“paw“ class=““ unprefixed_class=““] Abzweigung

 

Und was könntest du tun, um auf der Skala etwas höher zu kommen?

Sammle einige Ideen:

[icon name=“square-o“ class=““ unprefixed_class=““] nach Dänemark ziehen


[icon name=“square-o“ class=““ unprefixed_class=““]


[icon name=“square-o“ class=““ unprefixed_class=““]


[icon name=“square-o“ class=““ unprefixed_class=““]


[icon name=“square-o“ class=““ unprefixed_class=““]


 

[icon name=“comments-o“ class=““ unprefixed_class=““] Weitere Gedanken, in denen das Wort „Mitsprache“ vorkommt.

 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

Conzo, P., Aassve, A., Fuochi, G., & Mencarini, L. (2017). The cultural foundations of happiness. Journal of Economic Psychology, 62(Supplement C), 268-283. doi:https://doi.org/10.1016/j.joep.2017.08.001.

Wikipedia: Selbstbestimmungstheorie

https://pixabay.com/de/kopenhagen-kleine-meerjungfrau-1157783/

Kategorien
Zufriedenheit zum Ausprobieren

Popcorn

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

 

Seit einigen Jahren begegne ich immer wieder dem „Gesetz der Anziehung“:

  1. ganz früh schon in der Volksweisheit „Gleich und gleich gesellt sich gern“,
  2. einmal in einem Cartoon „Scheich und Scheich gesellt sich gern“,
  3. im Film „What the bleep do we (k)now?„,
  4. ganz stark in den Podcasts von Marc A. Pletzer et al.,
  5. und dann natürlich ganz konkret und mit Anleitung in den Hörbüchern „The Secret„.

 

Und ganz unverhofft finde ich einen Hinweis auf dieses „Gesetz“ in einem Buch über die Urbevölkerung des Yukons im Buch „Stories find you, places know“ (Cusack-McVeigh, H.; 2017), S. 41 f.:

Eines Tages ärgerte der Junge Kyle seine Mutter Irene, indem er eisige Schneebälle an das Fenster warf. Doch Irene reagierte nicht darauf. Später, als die Mutter für die Kinder Popcorn im Mikrowellenofen machte, kam Kyle wieder ins Haus. Irene fragte ihn, ob er auch Popcorn wolle, und als er bejahte, legte sie ein zweites Säcklein mit Popcorn in den Mikrowellenofen.

[icon name=“quote-left“ class=““ unprefixed_class=““]When the bell rang, the two expectant children hurried to the table where Irene placed one puffed up bag and one flat one. She said to Kyle in a regretful tone, „If you had been good, yours would [have popped. Your Sister] Jana has been good all day. Things kinda know.[icon name=“quote-right“ class=““ unprefixed_class=““]

Für die Mutter war klar, dass ihr Knabe seine Strafe erhalten wird für sein übellauinges Verhalten und dass sie selber nichts unternehmen muss. „Things kinda know.“ – also die Dinge wissen alles, die Umwelt weiss alles und reagiert darauf. Der Knabe tut etwas schlechtes, also wird ihm etwas schlechtes widerfahren.

Im Buch sind noch weitere Beispiele erwähnt und mich fasziniert die offensichtlich Gelassenheit der Urbevölkerung im Wissen, dass „es“ automatisch geregelt werden wird, denn das Gesetz der Anziehung besagt, dass man das anzieht, was man aussendet.

 

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Reflexion

 

Unabhängig davon, wie du über das „Gesetz der Anziehung“ denkst, finde ich diese Frage spannend:

Wo kannst du los- und geschehen lassen, wo sich andere Menschen aufregen und involvieren?

 


 


 


 

[icon name=“binoculars“ class=““ unprefixed_class=““] Aussicht

 

Und wo lassen andere los- und geschehen, wo du auch gerne möchtest?

 


 


 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

Cusack-McVeigh, H. (2017). Stories find you, places know : Yup’ik narratives of a sentient world: Salt Lake City : University of Utah Press (ISBN: 978-1-60781-582-2)

https://pixabay.com/de/popcorn-cotufas-crispeta-canguil-1330014/

Kategorien
Zufriedenheit zum Ausprobieren

Was machst du gerade?

 

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

 

Mit der „experience sampling method“ (ESM) kann man ganz einfach herausfinden, womit man sich den lieben langen Tag beschäftigt und wie es einem dabei geht (vgl. z.B. Kahneman et al., 2004). Dazu braucht man nur ein Notzibuch und einen Wecker, der einen zufällig über den Tag verteilt daran erinnert, seine aktuelle Tätigkeit kurz zu reflektieren.

Ausprobiert habe ich die Android-App „Randomly RemindMe„. Auch wenn die Übersetzung ins Deutsche ziemlich lustig ist, funktioniert sie gut für unseren Beobachtungs-Zweck.

 

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Zwei Beobachtungen

 

  1. An welcher Tätigkeit warst du gerade, als der Wecker klingelte?
  2. Und wie fühlst du dich bei dieser Tätigkeit?

 

Beurteile jedes der folgenden Gefühle auf einer Skala von 0 bis 10, mit
0 = diese Gefühl kommt gar nicht vor
10 = dieses Gefühl ist ein wichtiger Teil bei dieser Tätigkeit.

Ich fühle mich …

  • glücklich
  • erfreut
  • akzeptiert
  • frustriert
  • besorgt
  • bedrängt

 

Ich habe eine einfache Vorlage zum Drucken und Ausschneiden für dich bereit: ESM-Notizbuch_4er

Und natürlich kannst du auch andere Gefühle beobachten! Welche würden dich noch interessieren?

Wähle eine „normale“ Woche und mache diese Übung eine Woche lang jeden Tag. Dann hast du eine gute Übersicht über die Dinge, die du machst und wie es dir dabei geht.

 

[icon name=“binoculars“ class=““ unprefixed_class=““] Aussicht

 

Kahneman et al. (2004) zitieren eine Studie, in der 909 Frauen aus Texas mit derselben Methode befragt wurden. Die top drei Tätigkeiten, die mit „zufrieden sein“ in Verbindung gebracht wurden, sind: (1) „intimate relationships“, (2) „socializing“ und (3) „dinner“.

Was diese Begriffe genau beinhalten, weiss ich nicht und ist für die über 900 Frauen wohl auch ziemlich unterschiedlich. Interessant für mich ist auch, dass die drei am schlechtesten bewerteten Tätigkeiten folgende sind: (1) Pendeln zu und (2) Pendeln von der Arbeit, und (3) die Arbeit selber [icon name=“exclamation“ class=““ unprefixed_class=““]

 

[icon name=“paw“ class=““ unprefixed_class=““] Entscheidung

 

Welche der von dir beobachteten Tätigkeiten möchtest du in Zukunft noch öfter oder länger machen?

1


 

2


 

3


 

Und wer oder was kann dich dabei unterstützen?

 


 

[icon name=“comments-o“ class=““ unprefixed_class=““] Weitere Inhalte zum Thema „gute Gefühle“

 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

Kahneman, D., Krueger, A. B., Schkade, D., Schwarz, N., & Stone, A. (2004). Toward National Well-Being Accounts. The American Economic Review, 94(2), 429-434. http://www.jstor.org/stable/3592923

https://pixabay.com/de/puzzleteile-puzzle-puzzeln-1925422/

 

Kategorien
Ziele setzen Zufriedenheit

Die Skala

 

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

 

Eine Skala ist ein kraftvolles Werkzeug und kann in vielen Lebenslagen angewendet werden. Man kann sie alleine nutzen, zusammen mit Bekannten oder natürlich mit professioneller Unterstützung.

Bei der Arbeit mit der Skala kann man Dinge entdecken, die schon gut funktionieren und Schritte, die einem weiter bringen.

Hier skizziere ich eine Anleitung im  Hinblick auf die nächsten Schritte. Weitere Anwendungen zeige ich dir gerne im persönlichen Gespräch.

 

[icon name=“pencil“ class=““ unprefixed_class=““] Nimm ein Blatt Papier und zeichne mit einem Bleistift eine Skala von 0 bis 10

 

Gib deiner Skala einen Titel, z.B. „Zufriedenheits-Skala„.

 

[icon name=“binoculars“ class=““ unprefixed_class=““] Was bedeuten die Zahlenwerte?

 

Die „10“ entspricht der Situation, die du erreichen willst.

Stelle dir dieses Ziel ganz plastisch vor und schreibe alles dazu auf, was dir in den Sinn kommt. Was fühlst du in der Situation? Was tust du auf der 10? Was denkst du dort? Was riechst du, hörst du, schmeckst du, …?

Nimm dir Zeit und versinke richtig in dieser Zukunftsvision!

Überlege dir auch, was ein Adler beobachten würde, wenn er dich in der Ziel-Situation sehen würde. Oder was würde eine Maus über dich erzählen können?

Die Zahl „0“ der Skala entspricht dem puren Gegenteil von 10. Auch diese Situation kannst du dir vorstellen, wenn du willst.

 

[icon name=“question-circle-o“ class=““ unprefixed_class=““] Wo auf der Skala bist du aktuell?

 

Markiere deine aktuelle Position auf der Skala und schreibe die entsprechende Zahl (X) dazu.

 

[icon name=“paw“ class=““ unprefixed_class=““] Bist du mit deiner aktuellen Position auf der Skala zufrieden?

 

Falls JA: Herzlichen Glückwunsch! Gönne dir etwas schönes und feiere dich! [icon name=“heart“ class=““ unprefixed_class=““]

Falls NEIN, geht es jetzt darum, den nächsten Schritt zu finden, der dich näher an deine Ziel-Situation (die 10) bringt. [icon name=“paw“ class=““ unprefixed_class=““]

 

[icon name=“binoculars“ class=““ unprefixed_class=““] Stelle dir die Situation auf der Skala bei „X+1“ vor …

 

… also ein klein wenig näher an der 10. Stelle dir die Situation auf „X+1“ wiederum ganz plastisch vor und achte auf Unterschiede im Vergleich zu deiner aktuellen Situation. Was ist dort anders?

 

[icon name=“lightbulb-o“ class=““ unprefixed_class=““] Und was kannst du unternehmen, um auf X+1 zu kommen?

 

Oder was muss geschehen, damit du auf X+1 kommst? Was würde dir helfen, auf X+1 zu kommen? Was brauchst du, um auf X+1 kommen zu können?

Sammle mindestens fünf Ideen, die dir helfen auf X+1 zu kommen:

1


 

2


 

3


 

4


 

5


Und falls du noch mehr Ideen sammeln möchtest: nutze deine Bekannten und lasse dir einen Ideenkorb füllen!

 

[icon name=“paw“ class=““ unprefixed_class=““] Welche der Ideen gefällt dir am besten und möchtest du jetzt gleich anpacken?

 

 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

Die Skala hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Eine gute Einführung findest du in: Meier, D., & Szabó, P. (2008). Coaching – erfrischend einfach : Einführung ins lösungsorientierte Kurzzeitcoaching: Norderstedt : Books on Demand (ISBN: 978-3-8334-8672-2)

https://pixabay.com/de/ma%C3%9Fnahme-ma%C3%9Fstab-band-herrscher-1509707/

 

Kategorien
Ziele setzen Zufriedenheit zum Nachdenken

It’s my life

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

It’s my life“ von Bon Jovi gibt mir immer wieder die Kraft, die Dinge zu tu tun, die ich will und für was einzustehen, das ich für richtig empfinde.

[icon name=“lightbulb-o“ class=““ unprefixed_class=““] Gedanken

Im Lied „it’s my life“ finde ich drei starke Aussagen:

  1. Mein Leben ist (zeitlich) beschränkt und daher soll ich das Beste daraus machen und zwar auf mein Art (so wie Frank Sinatra: „My way“).
  2. Und dazu braucht es Stärke und Mut um dranzubleiben und nicht klein beizugeben, denn
  3. schliesslich kommt das Glück nicht zufällig „and {you} got to make your own breaks“.

In einer vortrefflichen Übersetzung des Liedtextes wird „breaks“ als „Brüche“ gedeutet, also wohl etwas zerbrechen, etwas zerstören … Oder vielleicht geht es darum, einen Bruch im Sinne von „etwas loslassen“ zu machen, damit das Glück kommt. „Break“ könnte unter anderem aber auch „Pause“ heissen, vielleicht sogar „sich Zeit nehmen um zu reflektieren und zu planen“.

[icon name=“eye“ class=““ unprefixed_class=““] Reflexion

Hör‘ dir das Lied an, schau einen Film dazu an. Welche Bedeutung hat „breaks“ für dich?

  • etwas zerbrechen?
  • etwas loslassen?
  • Pause machen?
  • oder nochmals etwas anderes?

 

[icon name=“binoculars“ class=““ unprefixed_class=““] Aussicht

Visualisiere dir kurz dein zufriedenes Leben in fünf Jahren. Welche „breaks“ möchtest du jetzt machen, um noch näher an dein perfektes Leben zu kommen?

[icon name=“paw“ class=““ unprefixed_class=““] Entscheidung

Und wie gehst du das jetzt ganz genau an?

 


 

 

[icon name=“comments-o“ class=““ unprefixed_class=““] Weitere Inhalte mit Schlagwort „Glück

 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

https://pixabay.com/de/frau-regenschirm-schwimmend-1245817/

Kategorien
offene Fragen Zufriedenheit zum Ausprobieren

dankbar sein

[icon name=“diamond“ class=““ unprefixed_class=““] Unterwegs entdeckt:

Schon einige Zeit trage ich drei Go-Steine mit mir herum. Morgens stecke ich sie in die linke Hosentasche und dann, immer wenn ich etwas sehe, das mir gefällt und woran ich Freude habe, nehme ich einen Stein aus der linken und steck‘ ihn in die rechte Hosentasche. Abends besinne ich mich jeweils zurück und freue mich nochmals an den drei Dingen.

Von dieser Idee habe ich irgendwo gelesen und es gibt auch Varianten davon. Ebenso soll es Forschung dazu geben, doch eine solche Studie habe ich (noch) nicht gefunden. Auf die Schnelle habe ich aber eine Sammlung von Tricks gefunden, die zu mehr persönlichem Glück verhelfen sollen. Der Go-Stein Trick ist in abgewandelter Variante unter „dankbar sein“ wie folgt beschrieben:

Sich immer wieder bewusst zu machen, wofür Sie in Ihrem Leben dankbar sein können, erhöht Ihre persönliche Zufriedenheit messbar und drastisch. Eine gute Methode dafür ist, sich vor dem Zubettgehen drei schöne Dinge zu notieren, die Ihnen widerfahren sind.

 

[icon name=“paw“ class=““ unprefixed_class=““] Ausprobieren!

Eigentlich gilt es jetzt einfach, dies über längere Zeit auszuprobieren und zu beobachten, was passiert. Am besten geht das mit einem Kopfkissenbuch.

 


 

[icon name=“comments-o“ class=““ unprefixed_class=““] Weitere Inhalte mit Stichwort „Dank

 


 

[icon name=“clipboard“ class=““ unprefixed_class=““] Quellen:

https://www.focus.de/gesundheit/qualitylifeforum2017/das-glueck-kommt-mit-dem-alter-fokus-aendern-und-laecheln-wie-sie-ihr-glueck-mit-7-simplen-tricks-steigern-koennen_id_6183082.html

https://pixabay.com/de/danke-schrift-bunt-wort-farbig-2744231/